Naturschutz-Exkursion der Wasserwacht

Auf ungewohntem Terrain bewegten sich 14 Wasserwachtler aus Idar-Oberstein: sie nahmen an einer Naturschutz-Exkursion am 14. Juni 2008 im Mayener Vulkangebiet teil. Ausgeschrieben durch das Bildungsinstitut des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz wurde die Veranstaltung vom Landesausbilder der Wasserwacht für Natur- und Gewässerschutz, Andreas Wahn, organisiert.

Armin Hofschulte, erfahrener Referent des Mayener Vulkanparks, führte die Gruppe zunächst durch das eindrucksvolle Grubenfeld am Stadtrand und erläuterte dabei Flora und Fauna in diesem Gebiet. Schon zu Römerzeiten wurden hier vulkanische Gesteine, wie Basalt und Tuff, abgebaut, was sich im Mittelalter bis hin ins 19. Jahrhundert fortsetzte. Zahlreiche archäologische Grabungen förderten Stollen, Werkzeuge und behauene Steine zutage. Die Natur hat sich diese Landschaft zurückerobert. So wachsen hier seltene Wildkräuter. Die Höhlensysteme bilden Quartiere für schätzungsweise 100.000 Fledermäuse. Hofschulte führte die Rettungsschwimmer über z.T. abenteuerliche Pfade, gerade mal 1,20 m breit, auf denen es beidseitig 20 m in die Tiefe ging. Schwindelfrei musste man schon sein!

Am Nachmittag wartete eine Führung in der Sonderausstellung „Unruhige Erde“ in Kruft auf die Teilnehmer. Hier wurde auf anschauliche Weise alles rund um den Vulkanismus auf unserer Erde erklärt. Die Eifel mit ihren Maaren bietet dazu genügend Anschauungs- und Forschungsobjekte.

Der Natur- und Gewässerschutz zählt neben den anderen Ausbildungsbereichen (Schwimmen, Rettungsschwimmen, Tauchen und Bootsdienst) zu den Kernaufgaben der Wasserwacht im Deutschen Roten Kreuz.

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Autor
Ralf Wahn

Geschrieben am
14.06.08

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