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Neuigkeiten
Auf dieser Seite sehen Sie die 5 aktuellsten Mitteilungen. Um ältere zu betrachten, können Sie in unserem Archiv nachsehen.
| Die Wasserwacht wird noch schneller! |
Erstmalig übte am vergangenen Freitag die DRK Wasserwacht SÜW in
Kooperation mit dem Jetbootverein Leimersheim (JBVL) e.V. im Rhein die
Personenrettung. Fünf Rettungsschwimmer trainierten mit Unterstützung zweier
Bootsführer den Ernstfall. Anlass für die Zusammenarbeit war die grundsätzliche Frage, wie schneller und effektiver geholfen werden kann.
"Gegenüber dem normalen Boot hat der "Jetski" zwei riesige Vorteile", so
Conny März, 2. Vorsitzender des JBVL. "Der eine ist die Schnelligkeit", so März, kostbare Sekunden könnten so schon auf dem Weg zum Verunglückten
gewonnen werden. "Der zweite Pluspunkt ist die Sicherheit für alle Beteiligten - auch dem Retter!", erläutert der Bootsführer. Denn während das klassische Rettungsboot durch eine Schraube angetrieben wird, die ein großes Verletzungspotential birgt, bringt beim "Jetski" ein Wasserstrahl die Vorwärtsbewegung. Der mache im schlimmsten Fall einen blauen Fleck, so März.
Alexander Mühlmann, Ausbilder bei der Wasserwacht, zog am Ende ein
positives Fazit: "Schneller, sicherer und sogar billiger! Gerade für den Rhein mit seiner starken Strömung ist der "Jetski" für die Wasserrettung ideal." Der Ausbilder machte auf einen weiteren Pluspunkt aufmerksam. "Eine bewusstlose oder erschöpfte Person in ein klassisches Rettungsboot zu bekommen heißt für die Retter wegen der großen Belastung der Wirbelsäule ein hohes gesundheitliches Risiko." Beim "Jetski" gäbe es zwei Alternativen: Zum einen das Rettungsbrett mit integrierter Trage, die wie ein Anhänger an den "Jetski" gekoppelt ist. Zum anderen, so Mühlmann, kann aber auch der Rettungsschwimmer mit den "Jetski" zum Verunglückten gefahren werden,
springt neben ihn ins Wasser, nimmt den Verunglückten mir Hilfe der
Rettungsboje an sich und wird, da er mit einem Rettungsgurt und einer Leine
mit dem Fahrzeug verbunden ist, an Land gezogen."
Die nächsten Übungen finden freitags, den 30. Juli und 13. August, ab 17 Uhr
wieder am Leimersheimer Yachthafen statt. Die Zufahrt befindet sich auf der
Straße Richtung Rheinfähre, gegenüber dem Gasthaus "Rheinschänke". Über
interessierte Zuschauer freuen sich die Beteiligten. Es wird eine Mitfahrgelegenheit angeboten. Interessierte melden sich bitte unter alex.muehlmann@wasserwacht-suew.de
Weitere Infos: www.wasserwacht-suew.de.
Gemeinsame Übung der DRK-Wasserwacht SÜW und dem Jetbootverein Leimersheim:
Pascal Meinzer, Georg Franzoni, Lisa Jüllig, Alexander Mühlmann, Andreas Kuntz, Conny März (vlnr) - nicht auf dem Bild: Thomas Breig.
Gemeinsame Übung der DRK-Wasserwacht SÜW und dem Jetbootverein Leimersheim: Rettung aus dem Rhein - Der Rettungsschwimmer birgt den Verunglückten
und wird mit ihm an Land gezogen.
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| Pack die Badelatschen ein... Wasserwacht-Tipps für ungetrübtes Schwimmvergnügen |
Ende der Woche beginnen die großen Ferien in einigen Bundesländern. Viele Familien fahren ans Wasser, und besonders die Kleinsten genießen das unbeschwerte Plantsch-Vergnügen. Damit der Badeurlaub gesund und munter endet, hat die DRK-Wasserwacht ein paar praktische Tipps zusammengestellt.
Kein Sprung ins Ungewisse
Mutsprünge von hohen Brücken oder Felsen in dunkle Gewässer haben oft schlimme Folgen. Die DRK-Wasserwacht warnt davor, in unbekannte Gewässer zu springen. Das Wasser ist vielleicht nicht tief genug - oder Felsbrocken lauern unter der Oberfläche. Jedes Jahr gibt es dadurch schwere Unfälle mit lebenslangen Folgen und sogar Todesopfer.
Kein Sonnenbrand am Badestrand
Besonders Kinder haben eine helle und empfindliche Haut. Die DRK-Wasserwacht rät: Kindern in der Sonne immer lange Kleidung anziehen. Notfalls reicht auch ein T-Shirt der Eltern aus. Und besonders der Kopf und das Gesicht sollten vor Sonneneinstrahlung geschützt werden, zum Beispiel mit einer Schirmmütze. Generell gilt: Kinder immer gut eincremen, bevor es an den Strand geht. Aber auch Erwachsene sollten nur in Maßen Sonnenbaden und sich viel im Schatten aufhalten.
Nackte Füße, blanke Gefahr
Gerade an Baggerseen oder unbewachten Ufern liegen oft kaputte Flaschen oder andere spitze Gegenstände herum. Immer wieder treten Badegäste in Scherben, und ein Schnitt in der Fußsohle ist sehr schmerzhaft. Daher rät die DRK-Wasserwacht, möglichst mit Badeschuhen ins Wasser zu gehen. Leichte Neoprenschuhe zum Beispiel schützen die Füße und stören nicht beim Schwimmen.
Heißer Tee gegen klappernde Zähne
Zu langer Aufenthalt im Wasser kann schnell zu einer Unterkühlung führen. Besonders Kinder vergessen beim Spielen im Wasser oft alles um sich herum und kühlen schnell aus. Darum sollte man darauf achten, dass Kinder sich zwischendurch immer wieder aufwärmen und trockene Sachen anziehen, rät die DRK-Wasserwacht. Aber auch Erwachsene sollten nach dem Schwimmen die Badesachen wechseln.
Insektenstich - so schützt man sich
Beim Essen von süßen Sachen ist im Sommer besondere Vorsicht geboten: Schnell wird aus Versehen eine Biene oder Wespe verschluckt, die dann im Rachenraum zusticht. Wenn der Stich anschwillt, kann es zu einer Verengung der Luftröhre und damit zu Atemnot kommen. Auf jeden Fall sollte sofort der Notarzt informiert werden. Man muss den Hals kühlen, um die Schwellung zu lindern - zum Beispiel mit einem nassen Handtuch. Grundsätzlich sollte man sehr aufmerksam sein, bevor man einen Löffel Joghurt, ein Stück Melone oder Eis in den Mund steckt. Eltern sollten ihre Kinder nicht unbeobachtet essen lassen.
Auch kühles Nass bringt Spaß
Die DRK-Wasserwacht rät großen und kleinen Badefreunden, sich vor dem Sprung ins Wasser abzukühlen. Der Körper muss sich an den Temperaturwechsel gewöhnen können, damit der Kreislauf nicht zu sehr belastet wird. Auch sollte man nicht in einem Baggersee ohne Ausrüstung tauchen. Ab einer bestimmten Tiefe hat das Wasser dort auch im Sommer nur eine Temperatur von vier Grad, die so genannte Sprungschicht. Der plötzliche Temperaturwechsel kann bis zum Kreislaufstillstand führen.
Die DRK-Wasserwacht leistet 50 Prozent aller Wasserrettungseinsätze in Deutschland. Sie rettet jedes Jahr 200 Menschen vor dem Ertrinken und leistet 50.000 Mal erste Hilfe. Dabei greift sie auf rund 120.000 ehrenamtlich Aktive zurück.
Die DRK-Pressestelle vermittelt gern Kontakte zu Wasserwacht-Experten in ganz Deutschland.
Ansprechpartner DRK-Pressestelle
Svenja Koch
Tel. 030 85404 158
Mobil: 0162 2002029
kochs@drk.de
Stephanie Krone
Tel: 030 85 404 161
krones@drk.de
Weitere Presseinformationen finden Sie unter
http://www.drk.de/presseinfo
Hier geht es zur DRK-Homepage
http://www.drk.de
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| Die Wasserwacht Rheinland-Pfalz beim Bundesentscheid in Erfurt |
Zwei Teams unseres DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz nahmen am Wochenende vom 15.-16. Mai am Bundeswettbewerb der Wasserwacht im Rettungsschwimmen in Erfurt teil. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: die Herrenmannschaft der WW Römerberg belegte den 6.Platz und das gemischte Team der WW Idar-Oberstein errang Platz 7. Diese Erfolge sind mehr als respektabel, wenn man bedenkt, dass wir mit unseren Jugendlichen, die allesamt erst zwischen 15 und 18 Jahre alt sind, sehr junge Mannschaften am Start hatten. Darüber hinaus wurden Peter Wendling in der Einzelwertung Vierter und Dennis Lukas Fünfter.
Beide Teams haben einen anstrengenden 12-Stunden-Wettkampftag hinter sich, der aus 6 rettungsschwimmerischen Staffeldisziplinen und einem anspruchsvollen Erste-Hilfe-Parcours mit 8 Stationen bestand. Im Erfurter 50-m-Becken konnten unsere Teilnehmer ihr schwimmerisches Können zeigen und waren teilweise gar nicht so weit weg von den Top-Teams aus Rostock und Magdeburg. Im Parcours fehlte hier und da sicherlich noch die Erfahrung; dennoch konnten alle auch bei den realistisch dargestellten Unfallsituationen mit Übersicht, Engagement und sachgerechter Versorgung überzeugen.
Ebenso erfreulich wie die gezeigten Leistungen war das gesamte Auftreten unserer Mannschaften. Man hat sich in den letzten Tagen mir gegenüber sehr lobend über den DRK-LV Rheinland-Pfalz geäußert, was mich natürlich sehr freut. Entscheidenden Anteil hieran haben ganz sicher die Betreuer Tanja und Stephan Rosenow (Römerberg) sowie Andrea Lukas und Sven Dreher (Idar-Oberstein), die ihre Teams über Monate mit großem Zeitaufwand und Einsatzfreude vorbereitet und motiviert haben.
Weiterhin waren wir mit Hella und Rolf Krannich (als EH-Schiedsrichter) auch im organisatorischen Bereich hervorragend vertreten.
Allen Beteiligten gilt mein herzlicher Dank für diese außergewöhnlichen Leistungen. Das war klasse. Wir sind sehr stolz auf euch. |
| Ältester Rettungsschwimmer in Rheinland-Pfalz |
An seinem 78. Geburtstag erhielt Willi Simon von der DRK-Wasserwacht Idar-Oberstein seine diesjährige Wiederholungsurkunde des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens in Silber. Damit ist Simon nicht nur der älteste aktive Übungsleiter der Wasserwacht in Rheinland-Pfalz, sondern auch der älteste aktive Rettungsschwimmer! Er hat dafür Disziplinen wie 25 m Streckentauchen, 4 m Tieftauchen, 300 m Kleiderschwimmen und Abschleppen in Kleidern einwandfrei in den geforderten Zeiten absolviert. Diese Leistung ist umso höher zu bewerten, da die Prüfungsordnung für das Rettungsschwimmabzeichen keine altersbedingten Leistungseinschränkungen zulässt. Willi Simon hat demnach mit seinen 78 Jahren die gleichen Prüfungsanforderungen erfüllt wie ein junger Mann. "Eine außergewöhnliche Leistung, die seinesgleichen sucht, und vermutlich auch im gesamten Bundesgebiet sehr selten ist. Willi Simon ist für uns als Sportsmann, Übungsleiter und Mensch ein Vorbild", so Ralf Wahn, der ihm eine Anerkennung und das Abzeichen überreichte. Seine Übungsgruppe schloss sich mit einem Geburtstagsständchen an.
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| Landesentscheid Mannschaft in Bernkastel-Kues |
Dennis Lukas von der DRK-Wasserwacht Idar-Oberstein war am Wochenende vom 13.-14. März der schnellste Rettungsschwimmer im Lande. Das Bild zeigt den 16-Jährigen beim Tauchschwimmen, einer von sechs Staffeldisziplinen, bei der der Rettungsschwimmer 25 m Streckentauchen, am Beckenboden einen 5-kg-Ring aufnehmen und diesen 25 m in Rückenlage mit Brustbeinschlag zurückretten muss. 25 Teams hatten sich am 13.3. im Hallenbad Bernkastel-Kues eingefunden, um in den verschiedenen Altersklassen die besten Rettungsschwimmer/innen zu ermitteln. Zahlreiche Eltern und Besucher sorgten für eine lautstarke Unterstützung ihrer Staffeln. Am Ende konnten die Idar-Obersteiner vier Landestitel mit nach Hause nehmen, zwei gingen nach Cochem und jeweils einer nach Bernkastel-Kues und nach Römerberg. Die Teams der offenen Klassen aus Idar-Oberstein und Römerberg qualifizierten sich zur Bundesmeisterschaft im Rettungsschwimmen, die die DRK-Wasserwacht am 14.-16. Mai 2010 in Erfurt ausrichten wird.
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