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Schwimmen
Der Fachbereich Schwimmen beschäftigt sich mit den grundlegenden Fähigkeiten und Fertigkeiten rund ums Wasser, die für alle Wasserretter von wesentlicher Bedeutung sind. Nur wer die entsprechenden Kenntnisse und schwimmerischen Bewegungsabläufe beherrscht, wird auch im Einsatzfalle in der Lage sein, einen Menschen im Wasser fachgerecht und sicher zu retten. Außerdem ist Schwimmen eine der gesündesten Sportarten. Regelmäßiges Schwimmen trainiert die Muskulatur, den Kreislauf sowie die Organe und fördert die körperliche Kondition und Motorik. Die Wasserwacht bietet regelmäßige Fortbildungen im Schwimmen an und führt geschlossene Lehrscheinlehrgänge "S" (Schwimmen) durch. Deren wesentliche Ausbildungsinhalte sind: ![]() "Schieben" eines Opfers
Der Lehrschein "S" umfasst all diese Inhalte und wird nach bestandener Prüfung erteilt. Er wird als Übungsleiterlizenz im Schwimmen auch für Sportlehrer/innen und Erzieher/innen anerkannt. Einen Bericht des Lehrscheinlehrgangs "S" vom Februar 2007 finden Sie hier. Das Anfängerschwimmen hat für die Wasserwacht fundamentale Bedeutung, denn es dient als präventive Maßnahme zur Bekämpfung des Ertrinkungstodes. Gerade Kinder, die nicht schwimmen können, sind beim Baden vor allem in den Sommermonaten hoch gefährdet. Je früher Kinder an das Schwimmen herangeführt werden, desto besser können sie in Notsituationen im Wasser sich selbst und anderen helfen. Das Anfängerschwimmen wird in Kursen angeboten, nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Die wesentlichen Übungsformen des Anfängerschwimmens sind:
In der Biomechanik werden die Kräfte auf den Schwimmer (Widerstand, Auftrieb, Gewichtskraft und Antrieb) sowie Körperlage, Atmung, Rhythmus und "Wassergefühl" behandelt. Das anschließende Erlernen der Schwimmstile verleiht die eigentliche Sicherheit beim Schwimmen. Dabei werden Technik und Ausdauer geschult. Der Brustbeinschlag ist die wichtigste Voraussetzung für ein gutes Retten. Kraulschwimmen ermöglicht als die schnellste Schwimmlage ein rasches Anschwimmen zum in Not Geratenen. Die Schwimmgeschwindigkeit kann durch den Einsatz von Flossen noch gesteigert werden. Rückenschwimmen ist für Rettungsgriffe, wie den Achselgriff oder den Fesselgriff nach Flaig, unerlässlich. Abgerundet wird das Ausbildungsprogramm der Wasserwacht in diesem Fachbereich durch methodisch-didaktische Schulungen im Ausbilderverhalten:
Rechtliche Fragen und umfassende Kenntnisse in Erster Hilfe tragen zur Sicherheit der Schwimmausbilder/innen bei. Bilder einer Fortbildung "S" aus dem Jahre 2006 im Freibad Herxheim finden Sie hier. |
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