Wasserwacht Idar-Oberstein, Ortsverein Rilchenberg

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Rettungsschwimmer aus Idar-Oberstein überzeugten

Beim Bundeswettbewerb im Rettungsschwimmen, der dieses Jahr in Magdeburg stattfand, konnte die Mannschaft um Trainer Sven Dreher, ihr Ergebnis vom letzten Jahr um einen Platz verbessern.

Jonas Braun, Nicolas Rytz, Dennis Lukas, Mario Conradt und David Braun vertraten ihr Bundesland Rheinland-Pfalz auf beeindruckende Weise, obwohl zwei Athleten mit leichten Verletzungen an den Start gingen. Platz 6 war am Ende der Lohn für ihre monatelange Vorbereitung im Wasser und die Ausbildung in Erste-Hilfe und im Sanitätsdienst.

In diesem Jahr ging Mario Conradt noch zusätzlich als Einzelstarter ins Rennen, bei dem seine Schwimmzeiten und bestimmte Erste Hilfe Aufgaben gesondert gewertet wurden. Ein vierter Platz sprang dabei für ihn heraus, wobei hervorgehoben werden muss, dass er in der Ersten-Hilfe-Wertung sogar die zweitbeste Leistung erbrachte. Er ließ sich bei seiner Herz-Lungen-Wiederbelebung auch durch ständige Fragen des Schiedsgerichtes über Idar-Oberstein nicht aus der Ruhe bringen. Auf sein Abschneiden als viertbester Rettungsschwimmer Deutschlands kann er wirklich stolz sein.

Der Wettkampf im Rettungsschwimmen besteht aus zwei Teilen. Zunächst mussten sich alle Teams als Staffel sechs verschiedenen Rettungsschwimmdisziplinen stellen. 50 Meter musste dabei jeder Schwimmer zurücklegen. Hierbei wurde neben dem Tauchschwimmen (25m Tauchphase), das Flossenschwimmen, das Schwimmen und Retten in Kleidern, das Transportieren eines Fünf-Kilo-Ringes sowie das Retten mit Leine und Boje abverlangt. Nach dem schwimmerischen Teil galt es anschließend bei 30 Grad den Erste-Hilfe-Parcour mit acht Stationen in Magdeburgs Innenstadt zu absolvieren.

Auch die Neuzugänge Nicolas Rytz und David Braun fügten sich nahtlos ins Team ein, wobei Nicolas seine Erfahrung aus Feuerwehrübungen beeindruckend ausspielte. Mannschaftskapitän Jonas Braun behielt dabei immer den Überblick, was ihm wiederholt vom Schiedsgericht positiv bestätigt wurde.

Die Rettungsschwimmer aus Idar-Oberstein wurden dabei mit verschiedenen Unfallszenarien konfrontiert. So wurden z.B. Oper aus auf dem Kopf liegenen Autos geholt, Brandverletzte und Absturzopfer genauso fachmännisch versorgt, wie Schuss- und Stichverletzungen. Gleichzeitig musste großes Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen bei der psychologischen Betreuung der Schockpatienten an den Tag gelegt werden.

Alles in allem hat die Mannschaft der Wasserwacht Idar-Oberstein als jüngstes Team beim Bundeswettbewerb in Magdeburg durch ihr besonnenes Auftreten und ihre guten schwimmerischen Leistungen einen hervorragenden sechsten Platz erzielt.

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Bericht und Bilder: Andrea Conradt

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