Wasserwacht Idar-Oberstein, Ortsverein Rilchenberg

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Zwei Teams der Wasserwacht Idar-Oberstein überzeugten beim 37. Bundesfinale in Freital bei Dresden

Sich beim Wettkampf der besten Rettungsschwimmer in Deutschland zu behaupten, war das erklärte Ziel der beiden Teams der DRK Wasserwacht aus Idar-Oberstein. Dieses Jahr fanden die Wettbewerbe in Freital bei Dresden (Sachsen) statt. Das gemischte Team und die Herrenmannschaft konnten dabei jeweils den 6. Platz belegen.

Im Vorfeld der Vorbereitungen auf diesen Wettkampf mussten einige Hürden genommen werden. Da die Rettungsschwimmer aus Idar-Oberstein im Durchschnitt wieder die Jüngsten waren, mussten die Trainingseinheiten neben dem Schulstress gut geplant werden. Dieses war nicht immer leicht, einige absolvierten im Frühjahr noch zusätzlich einen Sanitätslehrgang. Nach wochenlanger Vorbereitung fuhren das gemischte Team, vertreten durch Louisa Wahn, Alexandra Wahn, Carolin Conradt, Max Kämmerling, Simon Veeck und Lukas Salzsäuler und das Herrenteam, vertreten durch Jonas Braun, Dennis Lukas, Mario Conradt, David Braun und Antonio Saxler vom 17. – 20.05. ins weitentfernte Freital. Nach einem Ruhetag, wo sich Athleten und Betreuer die schöne Stadt Dresden anschauten, ging es dann am Samstag in den Wettkampf.

Dieser besteht im Rettungsschwimmen aus zwei Teilen. Zunächst mussten die teilnehmenden Mannschaften sechs unterschiedliche Rettungsschwimmdisziplinen als Staffel durchschwimmen. 50 Meter musste dabei jeder Schwimmer zurücklegen. Hierbei wurde neben dem Tauchschwimmen (25m Tauchphase), das Flossenschwimmen, das Schwimmen und Retten in Kleidern, das Transportieren eine Fünf-Kilo-Ringes, sowie das Retten mit Leine und Boje abverlangt. Der Kräfteverschleiß ist dabei teilweise sehr hoch, denn bei der Leinenstaffel müssen schon mal 150 kg von einer Person an Land gezogen werden.

Die Mittagspause brachte ein wenig Erholung, bevor es bei schönstem Wetter in den Erste-Hilfe-Parcour ging. Dieses Jahr waren die Unfallszenarien wieder sehr anspruchsvoll. Neben den „alltäglichen“ Themen wie Autounfall, Schlägerei oder Reanimation, mussten sich die Retter auch an einem Wehr beweisen, wo sie die verunfallten Kanufahrer aus dem Wasser holten. Manch einer ging, gesichert durch seine Kollegen, in voller Einsatzmontur ins Wasser. Auch der Kettensägenunfall eines Waldarbeiters war optisch nichts für schwache Nerven. Zwei Theorieprüfungen und Knotenkunde standen auch auf dem Programm. Nicht zu vergessen sind die Schockpatienten, die mit viel Einfühlungsvermögen und psychologischer Betreuung zur Ruhe gebracht und versorgt wurden.

Um sein Team bei diesen Szenen richtig einzusetzen, sind die Mannschaftsführer gefragt. Louisa Wahn beim gemischten Team und Jonas Braun bei den Herren lösten diese Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit ihrer Betreuer. Sehr souverän behielten sie die Übersicht und setzten ihre Helfer geschickt ein. Mit dem am Ende erzielten 6. Platz des gemischten Teams wurden die Erwartungen der Betreuer Sven Dreher, Andrea Lukas und Ramona Braun übertroffen und bei den Herren fehlte wirklich nur ein Wimpernschlag zum 5. Platz.

Die Erfahrungen, die alle bei diesem Wettkampf sammeln konnten, sollten Ansporn sein, um weiter auf der Erfolgsleiter nach oben zu klettern. Die jungen Rettungsschwimmer der Wasserwacht Idar-Oberstein haben die Grundlagen gelegt, auf denen man aufbauen kann.

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